Abgeschlossene internationale Workshops

Hier findet Ihr eine Übersicht über die bisherigen internationalen Fortbildungsveranstaltungen, die im Rahmen unserer ERASMUS Plus Projekte "Mobil und kreativ durch Europa" und "Dialog durch Bildung" 2015 und 2016 statt fanden, sowie weitere Erasmus Plus Fortbildungen aus den Jahren 2017 und 2018.

2018

"Antimuslimischem Rassismus begegnen" in Valencia / Spanien

 

07.-11. Mai 2018

 

Um antimuslimischem Rassismus entgegenzuwirken, wurden konstruktive pädagogische Mechanismen vermittelt werden. Die Teilnehmer*innen bekammen ganz konkrete Methoden zur Schärfung des Bewusstseins für Muslime, ihre Kultur und den Islam als Religion vermittelt. Es wurde der Beitrag von Muslimen zur europäischen Gesellschaft aufgezeigt sowie zeitgenössische und historische Erscheinungsformen der Islamfeindlichkeit und des Rassismus gegen Muslime in Spanien und Europa vorgestellt.

 

Inhalte des Workshops waren:

 

  • Vermittlung ganz konkreter Methoden zur Schärfung des Bewusstseins für Muslime, ihre Kultur und den Islam als Religion
  • Erarbeitung von Strategien zur Anerkennung des Beitrags von Muslimen zur europäischen Gesellschaft
  • Vermittlung von Informationen zu zeitgenössischen und historischen Erscheinungsformen der Islamfeindlichkeit und des Rassismus gegen Muslime in Spanien und Europa
  • Entwicklung von persönlichen Fähigkeiten und institutionellen Strategien zur Bewältigung der Vorurteile und Diskriminierung gegen Muslime
  • Strategien zur Schaffung inklusiver Umgebungen
  • Vorstellung von Best practice Beispielen im Erwachsenenbildungskontext in Valencia und Spanien und Austausch mit Spanischen Kolleg*Innen der Erwachsenenbildung

 

Der Workshop wurde durch Amics de la Biblioteca de la Fonteta in Valencia durchgeführt.

 

Diversitytraining in Marseille / Frankreich

 

28. Mai -01. Juni 2018

 

Sprache und Worte können verletzen, kränken, herabwürdigen, beleidigen – diskriminieren. Wie bewusst gehen wir mit unserer Sprache um? Gibt es Situationen, in denen wir selbst oder unsere Mitmenschen ausgrenzende Begriffe benutzen und andere damit diskriminieren?

 

Das Training verschaffte einen Überblick über den Diversity-Ansatz, verschiedene Diversity-Kategorien und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Damit wurde auch Grundlagenwissen rund um das Thema Diskriminierung vermittelt. Die (Selbst)Reflektion der individuellen und gesellschaftlichen Wahrnehmung und des Umgangs mit Vielfalt und ihren Herausforderungen war dabei ein wesentlicher Bestandteil des Trainings. Es kammen verschiedene Methoden zum Einsatz, die interaktive Gruppenprozesse und Diskussionen anregen. Trainiert wurden auch Handlungsstrategien zum kompetenten Umgang mit Vielfalt, insbesondere im beruflichen Alltag.

 

Dieser Workshop zielte darauf ab, die TeilnehmerInnen einerseits hinsichtlich diskriminierender Verhaltensweisen in Form vorurteilsbehafteter Handlungen, Stereotypisierungen und ausschließender Äußerungen in ihrem Arbeitsalltag zu sensibilisieren und andererseits Herangehensweisen und Methoden zu vermitteln, wie solche tief verwurzelten Muster aufgebrochen werden können.

"Vielfalt in Natur und Gesellschaft" in Graz / Österreich

 

22.-26. Juni 2018

 

Dieser Workshop vermittelte ansprechende, niedrigschwellige und an der Lebenswelt orientierte Methoden zur Förderung der Akzeptanz von Vielfalt.

 

Worum ging es im Workshop?

Wer den Begriff Nachhaltigkeit hört, denkt in erster Linie an Mülltrennung, Fahrradfahren, biologische Lebensmittel und Klimawandel. Nachhaltigkeit ist aber facettenreicher als Umweltschutz und das Einsparen von begrenzten Ressourcen.
Bei einer umfassenden nachhaltigen Entwicklung geht es nicht nur darum, ökologisch verantwortungsvoll zu handeln. Es gilt ganzheitlich dafür zu sorgen, dass alle Menschen weltweit, unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund, ihre Bedürfnisse jetzt und in Zukunft befriedigen können.
Hierfür braucht es das Verständnis und die Anerkennung der Vielfalt aller Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrem sozialen Status und ihren individuellen Talenten. Ein bewusster und toleranter Umgang mit Vielfalt – die wir auch in der Natur erleben - hilft uns, gemeinsam an einer nachhaltigen Entwicklung für alle zu arbeiten.

 

Die TeilnehmerInnen hörten Fachvorträge, absolvierten interaktive Trainings am RCE und besuchten lokale Schulen, städtische Institutionen und NGOs mit der Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung. Ebenso erwartete die TeilnehmerInnen ein interkultureller Stadtspaziergang der besonderen Art sowie Exkursionen in städtische Gärten und Parks.
Die gemeinsame Reflexion der erlebten Vielfalt im Kontext aller Dimensionen von nachhaltiger Entwicklung bildete den thematischen Rahmen.

 

Der Workshop wurde durchgeführt durch das RCE (Regional Centre of Expertise) in Graz. Die Organisation ist an der Karl-Franzens-Universität in Graz angesiedelt und bündelt Fachwissen und Erfahrungen aus dem Bereich BNE.

 

2017

"Game-Based Methods" in Giannitsa / Griechenland

24.03.-28.03.2017

 

Die Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache, kulturellen und gesellschaftlichen Aspekten ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Sie gelingt besonders nachhaltig, wenn sie abwechslungsreich und interessant gestaltet wird. Der Workshop zielte darauf ab, Sprach- und IntegrationstrainerInnen spielerische Methoden zu vermitteln, um diese in ihren Unterricht einzubinden. Somit sollen zukünftig Sprach- und kulturelle Barrieren zwischen TrainerIn und Lernenden spielerisch überwunden werden, um das Lernen attraktiver, niedrigschwelliger und zwangloser zu gestalten. Die TeilnehmerInnen lernten anhand der praktischen Anwendung zahlreicher Beispiele wie Tabuspiel, digitale Spiele, Brett- und Kartenspiele, Rollenspiele u.a., wie sie mit vorhandenen Ressourcen eine Fremdsprache und kulturellen Besonderheiten spielerisch vermitteln und individuelle Lernprozesse anstoßen können.

"Künstlerische Methoden in der Basisbildung" mit UniT & dem KUNSTLABOR in Graz / Österreich

26.04.-30.04.2017

 

Im Workshop stellte das KUNSTLABOR Graz integrative und kreative Methoden aus der erfolgreichen Bildungsarbeit mit Geflüchteten und MigrantInnen in den Bereichen Basisbildung und Alphabetisierung vor. Das Workshopangebot schulte ErwachsenenbildnerInnen der Basisbildung und der Integrations- und Sprachbildungsarbeit im Umgang mit kreativen und künstlerischen Methoden und Zugängen und förderte die Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit und das Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden wie Flüchtlinge und MigrantInnen, die kaum Zugang zu Basisbildungskursen für Einheimische haben und aufgrund von Sprachbarrieren und anderen Bildungshintergründen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Im Workshop wurde vermittelt, wie mit Mehrsprachigkeit und Heterogenität umgegangen werden kann und wie Lernumgebungen geschaffen werden, die sich an den Lebenswelten der Zielgruppe orientieren. Vermittelt wurden kreative LernKUNST-Strategien, um mit speziellen Lernsituationen, Blockaden, Widerständen und besonderen Bedürfnissen umzugehen.

 

Die Teilnehmenden suchten verschiedene Projektfelder des KUNSTLABOR Graz auf und erhielten somit Einblick in:

  • Erweiterung individueller Lernräume
  • Partizipationsmöglichkeiten im öffentlichen Raum
  • Transkulturelle Bildungsarbeit
  • Umgang mit und Förderung von Mehrsprachigkeit und Heterogenität

Der Workshop umfasste praktisches Handeln in der Kleingruppe, Gespräche mit Österreichischen Kolleg_innen und Teilnehmer_innen der Kurse, Vorstellung von good-practice Beispielen und die reale Anwendung der Methoden im Feld: die Teilnehmer_innen begleiteten das Team des KUNSTLABOR Graz zu seinen Einsatzorten.

 

In dem Workshop beschäftigten sich die Teilnehmer_innen mit folgenden Fragen:

 

  1. Wie kann ich Lernumgebungen schaffen, die sich an den Lebenswelten meiner Zielgruppe orientieren?
  2. Welche kreativen Strategien kann ich anwenden, um mit speziellen Lernsituationen, Blockaden, Widerständen und besonderen Bedürfnissen umzugehen?
  3. Wie gestalte ich transkulturelle Lernräume?

 

"Overcoming Anti-Muslim Racism" mit AC Amics in Valencia / Spanien

Der Workshop bestärkte die Teilnehmer_innen darin, antimuslimisch-rassistischen Tendenzen längerfristig entgegenzuwirken, indem konstruktive pädagogische Mechanismen zur Bekämpfung von antimuslimischem Rassismus vermittelt wurden.

Ziele des Trainingsprogramms waren:

  • Vermittlung ganz konkreter Methoden zur Schärfung des Bewusstseins für Muslime, ihre Kultur und den Islam als Religion;
  • Erarbeitung von Strategien zur Anerkennung des Beitrags von Muslimen zur europäischen Gesellschaft;
  • Vermittlung von Informationen zu zeitgenössischen und historischen Erscheinungsformen der Islamfeindlichkeit und des Rassismus gegen Muslime in Spanien und Europa;
  • Entwicklung von persönlichen Fähigkeiten und institutionellen Strategien zur Bewältigung der Vorurteile und Diskriminierung gegen Muslime;
  • Strategien zur Schaffung inklusiver Umgebungen;
  • Vorstellung von Best practice Beispielen im Erwachsenenbildungskontext in Valencia und Spanien und Austausch mit Spanischen Kolleg_Innen der Erwachsenenbildung

 

Die Workshops gaben den Teilnerhmer_Innen Strategien und Werkzeuge an die Hand, um angesichts der zunehmenden kritischen Entwicklungen, islamfeindlichen und antimuslimisch-rassistischen Tendenzen entgegenwirken zu können.

Hetzerische Debatten sowie generalisierende und einseitige Nachrichten über den Islam und seine Anhänger_Innen können antimuslimisch-rassistische Einstellungen in der Gesellschaft schüren. Für einen angemessenen Umgang mit eben diesem Problem bedarf es entsprechender Problemlösungsansätze in der außerschulischen Bildungsarbeit. Ziel war es, angemessen auf solche Tendenzen reagieren und Aufklärungsarbeit leisten zu können. 

 

2016

"Diversity in der Erwachsenenbildung" mit La Trousse à Outils in Marseille/Frankreich

16.05.-20.05.2016

 

Dieser 5-tägige Workshop zielte darauf ab, die 10 Teilnehmer*innen einerseits hinsichtlich diskriminierender Verhaltensweisen in Form vorurteilsbehafteter Handlungen, Stereotypisierungen und ausschließender Äußerungen in ihrem Arbeitsalltag zu sensibilisieren und andererseits Herangehensweisen und Methoden zu vermitteln, wie solche tief verwurzelten Muster aufgebrochen werden können. Ziel war es, den Trainer*innen, gut strukturierte Strategien und kreative Lehrmethoden für ihre Bildungsarbeit mit auf den Weg zu geben. Inhaltliche Themenschwerpunkte waren Genderkonstruktionen, Klassismus und Rassismus im Zusammenhang mit gesellschaftlicher Diskriminierung, gesellschaftlichen Privilegien und Machtstrukturen. Die Teilnehmer*innen lernten in Form praktischer Herangehensweisen, wie sie soziale und interkulturelle Kompetenzen vermitteln können, wie sie Vorurteile hinterfragen können ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu ermahnen und vertrauensvolle und sichere Lernumgebungen schaffen können.

 

Konkrete Inhalte des Workshops waren:

  • Überblick über den Diversity-Ansatz und verschiedene Diversity-Kategorien
  • Wo begegnet mir diskriminierendes Verhalten? – Erfahrungsberichte und Handlungsbedarf
  • Was bedeutet Mehrfachdiskriminierung / Intersektionalität?
  • Einsatz verschiedener Methoden, die interaktive Gruppenprozesse und Diskussionen anregen
  • Einbringung der Erfahrungen aus der Arbeit mit der Zielgruppe der Partnerorganisation
  • Diskriminierung und Sprache
  • Gesellschaftliche Ausgrenzungsmechanismen aufgrund verschiedener Ungleichheitskategorien (e.g. Klasse, Geschlecht, Ethnische Herkunft, Religion, sexuelle Identität) und Reflexion über eigene Privilegien
  • Training von Handlungsstrategien zum kompetenten Umgang mit Vielfalt und zur Vermittlung des Diversity-Gedankens bzw. zur Förderung von Akzeptanz im beruflichen Tätigkeitsfeld
  • Welche Methoden, Strategien und Handlungsmöglichkeiten gibt es? – Erprobung
  • Besuch zweier Organisationen in Marseille, die den Diversity-Ansatz und entsprechende Methoden implementiert haben – Best practice, Austausch mit Kolleg_Innen vor Ort

 

Handreichungen und Ergebnisse des Workshops:

Fachliches Input zum Thema Diversity in der Erwachsenenbildung-Begriffe, Konzepte und Praxis

Methodenhandbuch "Der Vielfalt gerecht werden"

 

"Künstlerisch-kreative Lehrmethoden für die Bildungsarbeit mit Geflüchteten und Migrant*innen" mit uniT in Graz / Österreich

09.05.-13.05.2016

 

Im Workshop stellte das KUNSTLABOR Graz integrative und kreative Methoden aus der erfolgreichen Bildungsarbeit mit Geflüchteten und Migrant_Innen in den Bereichen Basisbildung, Pflichtschulabschluss und Alphabetisierung vor.  

 

Die Teilnehmenden suchten diese Projektfelder des KUNSTLABOR Graz auf und erhalten somit Einblick in:

  • Erweiterung individueller Lernräume
  • Partizipationsmöglichkeiten im öffentlichen Raum
  • Transkulturelle Bildungsarbeit
  • Umgang mit und Förderung von Mehrsprachigkeit und Heterogenität

 

Der Workshop umfasste praktisches Handeln in der Kleingruppe, Gespräche mit Österreichischen Kolleg_innen und Teilnehmer_innen der Kurse, Vorstellung von good-practice Beispielen und die reale Anwendung der Methoden im Feld: die Teilnehmer_innen begleiteten das Team des KUNSTLABOR Graz zu seinen Einsatzorten.

 

In dem Workshop beschäftigten sich die Teilnehmer_innen mit folgenden Fragen: 

  1. Wie kann ich Lernumgebungen schaffen, die sich an den Lebenswelten meiner Zielgruppe orientieren?
  2. Welche kreativen Strategien kann ich anwenden, um mit speziellen Lernsituationen, Blockaden, Widerständen und besonderen Bedürfnissen umzugehen?
  3. Wie gestalte ich transkulturelle Lernräume?

 

Das Workshopangebot schulte ErwachsenenbildnerInnen im Umgang mit kreativen und künstlerischen Methoden und Zugängen, gab Impulse entsprechende Lernumgebungen zu entwickeln, förderte die Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit und das Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden wie etwa Migrant*innen und/oder bildungsbenachteiligte Zielgruppen, initiierte eine kritische Reflexion der eigenen Zuschreibungsprozesse, die Entwicklung einer reflexiven transkulturellen Kompetenz, die Anerkennung und Wertschätzung von Differenz (Kompetenz im Umgang mit Heterogenität und Diversität), Kompetenz im Bereich Empowerment- und Motivationsstrategien sowie eine gezielte Schulung und Entwicklung des eigenen Wissens- und Methodenrepertoires. Es wurden auch fundierte praxisorientierte und praxistaugliche Unterlagen zur Verfügung gestellt.

 

Handreichungen und Ergebnisse des Workshops:

Methodenhandbuch LernKUNST

"Overcoming Anti-Muslim Racism" mit AC Amics in Valencia / Spanien

14.02.-18.02.2016

 

Der Workshop wurde konzipiert, um antimuslimisch-rassistischen Tendenzen längerfristig entgegenzuwirken, indem konstruktive pädagogische Mechanismen zur Bekämpfung von antimuslimischem Rassismus vermittelt wurden.

 

Ziele des Trainingsprogramms waren:

 

  • Vermittlung ganz konkreter Methoden zur Schärfung des Bewusstseins für Muslime, ihre Kultur und den Islam als Religion;
  • Erarbeitung von Strategien zur Anerkennung des Beitrags von Muslimen zur europäischen Gesellschaft;
  • Vermittlung von Informationen zu zeitgenössischen und historischen Erscheinungsformen der Islamfeindlichkeit und des Rassismus gegen Muslime in Spanien und Europa;
  • Entwicklung von persönlichen Fähigkeiten und institutionellen Strategien zur Bewältigung der Vorurteile und Diskriminierung gegen Muslime;
  • Strategien zur Schaffung inklusiver Umgebungen;
  • Vorstellung von Best practice Beispielen im Erwachsenenbildungskontext in Valencia und Spanien und Austausch mit Spanischen Kolleg*innen der Erwachsenenbildung

 

Im Zuge des Workshops wurden den 11 Teilnerhmer*innen Strategien und Werkzeuge an die Hand gegeben, um angesichts der zunehmenden kritischen Entwicklungen, islamfeindlichen und antimuslimisch-rassistischen Tendenzen entgegenwirken zu können.

 

Hetzerische Debatten sowie generalisierende und einseitige Nachrichten über den Islam und seine Anhänger_Innen können islamfeindliche aber hauptsächlich antimuslimisch-rassistische Einstellungen in der Gesellschaft schüren. Für einen angemessenen Umgang mit eben diesem Problem bedarf es entsprechender Problemlösungsansätze in der außerschulischen Bildungsarbeit. Ziel ist es, angemessen auf solche Tendenzen reagieren und Aufklärungsarbeit leisten zu können.

 

Handreichungen und Ergebnisse des Workshops:

Methodenhandbuch

Guide Interfaith Dialogue

2015

"Künstlerisch-kreative Lehrmethoden" mit Mafalda und UniT in Graz/Österreich

23.03.-27.03.2015

 

Im Workshop stellte das KUNSTLABOR Graz Methoden vor, die zum Durchführen kleiner, mittlerer und großer Projekte in der Bildungsarbeit anregen.

 

Die Teilnehmenden suchten drei Projektfelder des KUNSTLABOR Graz auf und erhielten somit Einblick in:

  • partizipatives Handeln im öffentlichen Raum im Stadtteil Liebenau,
  • transkulturelle Bildungsarbeit mit Migrant_innen in einer Abendschuledie
  • die Prinzipien des lebenslangen Lernens in einem Altersheim

Der Workshop umfasste praktisches Handeln in der Kleingruppe, Gespräche mit Trainer_innen und Teilnehmer_innen, Vorstellung von good-practice Beispielen und die reale Anwendung der Methoden im Feld: die Teilnehmer_innen begleiteten das Team des KUNSTLABOR Graz zu seinen Einsatzorten.

 

In dem Workshop beschäftigten sich die Teilnehmer_innen mit folgenden Fragen:

  • Wie kann ich Lernumgebungen schaffen, die sich an den Lebenswelten meiner Zielgruppe orientieren?
  • Welche kreativen Strategien kann ich anwenden, um mit speziellen Lernsituationen, Blockaden, Widerständen und besonderen Bedürfnissen umzugehen?
  • Wie gestalte ich intergenerative und transkulturelle Lernräume?

"Digital Story Telling" mit Die Kärntner Volkshochschulen in Villach/Österreich

06.05.-10.05.2015

 

Wir alle haben Geschichten auf Lager: Erfahrungen, Familiengeschichten, Erinnerungen.

Digital Storytelling verbindet das mündliche Geschichtenerzählen mit multimedialer Computertechnik.

Im Workshop wurden innovative, attraktive und ICT-basierte Bildungsmethoden für die kultur-politische außerschulische Bildungsarbeit mit diversen Zielgruppen vermittelt. Ziel war es das Tool des Digital Story Telling für die Bildungsarbeit mit auf den Weg zugeben, um dann mobile, flexible und offene Bildungsangebote zur Förderung technischer Kenntnisse, Sprachkompetenzen, Problemlösungs- und Präsentationsfähigkeit und zum Aufbau von Selbstvertrauen zu schaffen. Die TeilnehmerInnen lernten die Methodik der digitalen Geschichtenerzählung anhand von Kurzfilmen kennen. Dabei ging es um Biografiearbeit der etwas anderen Art.

 

Digitale Geschichten sind ein Medium, mit denen verschiedenste Zielgruppen in einer ihnen zeitgemäß entgegenkommenden Form ihre Gedankenwelt, ihre Visionen und ihre Erfahrungen zum Ausdruck bringen können. Das Microsoft-Programm ist niedrigschwellig, einfach zu erlernen bzw. anzuwenden und vor allem kostenfrei!

 

Zu den Schlüsselqualifikationen, die mit Digital Storytelling vertieft werden können, gehören:

  • Ausdrucksfähigkeit, Kreativität
  • Ich-Stärke
  • Soziale Fähigkeiten: Teamfähigkeit, Zuhören können, Einfühlungsvermögen
  • Problemlösungsfähigkeit
  • vor die Öffentlichkeit treten, sich outen, Präsentationsfähigkeiten

Künstlerische Fähigkeiten und Kenntnisse, die beim Digital Storytelling gefördert werden:

  • Sprachgestaltung/Schreiben
  • Vorlesen/Erzählen mit Ausdruck
  • Visuelle Gestaltung
  • Fotografie, Bildbearbeitung
  • Videoschnitt

Ebenfalls zum Programm gehörten der Austausch mit Österreicher KollegInnen, die Präsentation der Arbeit außerschulischer Bildungseinrichtungen vor Ort und ein kulturelles Programm in Villach.

 

Material und Infos:

www.digitalstory.at
http://www.youtube.com/user/digitalstoryvienna
http://www.youtube.com/user/CenterOfTheStory

Anleitung und Inhalt Digital Storytellin
Adobe Acrobat Dokument 2.3 MB

"Building Brigdes - Arbeitsmigration" mit AC Amics in Valencia / Spanien

04.06. – 08.06.2015

  

In diesem Workshop wurden den TrainerInnen, die schwerpunktmäßig mit MigrantInnen arbeiten, Emigrationsmotive, Bedürfnisse und Erwartungen spanischer ArbeitsmigrantInnen vor Augen geführt. Zum anderen haben die TeilnehmerInnen die Ausgangssituation der EmigrantInnen kennenlernen können (Bildungssystem, Berufsabschlüsse, Sprachtrainings für Deutsch als Fremdsprache vor Ort, Kenntnisstand). Es wurden (Berufs)-Sprachen-Programme und Vorbereitungskurse für Spanische EmigrantInnen vorgestellt. Einen weiteren wichtigen Bestandteil des Workshops stellten die Besuche von Institutionen, Kooperativen und Initiativen dar, die spanische Fachkräfte in Organisationen und Unternehmen im Europäischen Ausland vermitteln. Die TeilnhemerInnen haben außerdem Intergrations- und Sprachkursprogrammen für MigrantInnen, die in Spanien leben, kennengelernt.