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„Globale Ernährungssicherheit“
Inhalt
Dieses Seminar beschäftigt sich mit den Grundlagen der Ernährung
und globalen Ernährungssituation und stellt die Frage: Wie kann
es sein, dass im 21. Jahrhundert Menschen verhungern und andere durch
Hunger bedingte Folgeerscheinungen auftreten? Knapp eine Milliarde Menschen
– also jeder sechste Erdenbürger - werden durch Nahrungsmittelknappheit
und deren Folgen in ihren persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten
extrem eingeschränkt, obwohl 70% der Unterernährten auf dem
Land leben, wo die Nahrungsmittel hergestellt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt wird die globale Politik sein, wie z.B. die
Verträge von Lomé und Cotonou und deren Auswirkung auf den
globalen Nahrungsmittelhandel. Der Welthandel hat sich in den letzten
12 Jahren mehr als verdreifacht, das Welt-Bruttosozialprodukt fast verdoppelt.
Wie kommt es, dass einige Teile der Weltbevölkerung an den positiven
Seiten dieser Entwicklung keinen Anteil haben? Welche Strukturen stecken
hinter globaler Nahrungsmittelwirtschaft? Welchen Anteil haben wir als
Konsumenten in Deutschland an der Situation und wie können wir
sie im Interesse der Unterprivilegierten verändern? Welche Aspekte
–z. B. ressourcenschonende Produktion - sind maßgeblich,
um auch mittel- und langfristig die Welternährung abzusichern?
Neben der Beantwortung dieser Fragen sollen konkrete Handlungsmöglichkeiten
in Deutschland und Möglichkeiten des Engagements aufgezeigt werden.
Referenten: Cornelia Franke, Wilma Lerch,
Tabea Behnisch und ein Referent des Welternährungsprogrammes
Ort: BFZ Wolmirstedt (bei Magdeburg)
Zeit: 17. bis 19. Oktober 2008
Teilnahmegebühr: 30,- € (ermäßigt
20,- €) für Unterkunft, Vollverpflegung, Programm
Förderung:
Durch die Stiftung Nord-Süd-Brücken mit Mitteln
des BMZ (beantragt)
Anmeldung: info@hochvier.org
oder unter 0331/5813210
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